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Aktuelle Nachrichten des BDPh



11.06.2002 Kategorie: Nachrichten
In Weiden tut sich etwas

Neues Versandzentrum der Deutschen Post seiner Bestimmung übergeben

Nach einer Terminverschiebung im Frühjahr 2002 war es am 7. Juni endlich so weit: Das in Weiden in der Oberpfalz errichtete neue Versandzentrum der Deutschen Post wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zu dem aus diesem Anlass stattfindenden Festakt hatten Postvorstand Dr. Hans-Dieter Petram und Philatelie-Direktor Christian Faißt zahlreiche Gäste aus dem Bereich der Berufsphilatelie, den Sammlerverbänden Deutschlands und seiner Nachbarn Österreich und Tschechien sowie aus der Stadt Weiden und seiner Umgebung eingeladen. In einer kurzen Begrüßungsansprache hob Faißt hervor, dass der beeindruckende Gebäudekomplex auf einer Fläche von mehr als 49 000 m2 nach einem im Januar 2000 durch den Vorstand der Deutschen Post gefassten Beschluss in nur zwölf Monaten gebaut werden konnte. Äußerlich gleicht das Zentralgebäude den 83 deutschen Briefzentren, doch hat man unter Nutzung dort gewonnener Erfahrungen ein eigenständiges Gesamtkonzept für dieses modernste philatelistische Warenversandhaus Europas realisiert und nutzt modernste Lager-, Verpackungs- und Fördertechnik in großem Umfang. Die Briefmarken werden aber nach wie vor von von Hand aus den Bogen getrennt, denn nur das wird von den Kunden akzeptiert. In einer kurzen Podiumsdiskussion stellte BDPh-Präsident Dieter Hartig der Deutschen Post in Bezug auf ihren Service ein gutes Zeugnis aus, und Carl-Heinz Schulz, Präsident des Händlerverbandes APHV, wies auf die Aufgabenteilung zwischen dem "Gelben Riesen" und der Berufsphilatelie hin. Danach ist die Post für die Belieferung mit Neuheiten zuständig, während der Fachhandel und natürlich auch der Sammlerverband mit den ihm angeschlossenen Vereinen aus den Abonnenten Sammler und Philatelisten mache. Mehr als einer Million Kunden sollen jährlich durch das Versandzentrum bedient werden. Mit Stolz erwähnte Faißt, dass der Betrieb fast reibungslos aufgenommen und einige unvermeidliche "Kinderkrankheiten" rasch überwunden werden konnten. Schon in den ersten Betriebstagen im Dezember 2000 habe man "Voll-Last" fahren müssen, denn Weihnachtsgeschäft und die unmittelbar bevorstehende Einführung des Euro-Bargeldes hätten deutlich erhöhte Auftragseingänge verursacht. In einer gut halbstündigen Führung wurde dann den Besuchern das Versandzentrum mit seinen beeindruckenden Einrichtungen vorgeführt. Dabei wurde herausgestellt, dass es grundsätzliches Ziel sei, jeden Auftrag innerhalb eines Tages auszuführen. Dazu sind täglich etwa 215 000 Artikel in 28 000 Brief- und 4000 Paketsendungen zusammenzustellen und zum Versand zu bringen. Der dazu notwendige ständige Warenumschlag erfordert eine Anlieferung von bis zu 20 Paletten, deren Inhalt nach dem Entpacken auf 5500 Lagerplätze in dem 12 m hohen Hochregallager verteilt wird. Das Zusammenstellen der Sendungen, das Hinzufügen der Versandunterlagen und das Verpacken geschieht unter ständigen Kontrollen weitgehend automatisch. Die Fehlerquote bewegt sich auf 1% zu und soll dauerhaft unter diesem Wert gehalten werden. Dabei werden die einzelnen Artikel und ganze Sendungen auf einem Förderbandsystem von ca. 1100 m Länge transportiert und die fertigen Briefe, Päckchen und Pakete an mehreren Terminals wettergeschützt auf LKW verladen und treten dann ihre Reise zu den Empfängern an. Zum Abschluss der mit einigen Vorführungen und Präsentationen umrahmten Veranstaltung konnten die Gäste feststellen, dass die Deutsche Post mit dem neuen Versandzentrum alle Voraussetzungen geschaffen hat, um ihre Abonnenten und andere Kunden schnell, zuverlässig und mit bester Qualität zu beliefern. Sie dokumentiert damit gleichzeitig, dass sie auch im Zeitalter von Fax und eMail an die Zukunft der Briefmarke glaubt.


(Eingestellt von: BDPH)




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