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Aktuelle Nachrichten des BDPh



2.03.2017 Kategorie: Nachrichten
43 Jahre Kieler Umschlag

Briefmarken Werbeschau in der Stadtbücherei Kiel

 

(MB) Von Anfang an dabei ist der Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V. bei der Durchführung des Wintervergnügens in der Landeshauptstadt.

1975 erweckten  Kieler Kaufleute den historischen Kieler Umschlag wieder zum Leben. Der Verein wurde zur Teilnahme an dem Vergnügungsmarkt eingeladen und ist seither ununterbrochen mit einem Sonderstempel, Belegprogramm und einer Briefmarkenschau dabei. Das sind mittlerweile 43 Sonderstempel für Kiel, 43 Ganzsachen und vieles mehr, die der Verein auch finanziert hat und mit den Darstellungen von Alt Kiel zum Kieler Kulturleben beigetragen hat.

 

Der Kieler Philatelisten-Verein richtet die diesjährige Ausstellung unter dem Motto: 43 Jahre Kieler Umschlag in der Stadtbücherei Kiel am 3. und 4. März 2017 aus. Am 4. März  beteiligt sich wieder die Deutsche Post – EB – und führt den Sonderstempel mit Abbildung des alten Kieler Signalturms.

 

Ein entsprechendes Belegprogramm geht auf die Veranstaltung ein.

 

1912 errichtete die Marine im Kieler Hafen einen Signalturm und schenkte der Stadt Kiel damit ein markantes Wahrzeichen. Der Signalturm nahm im Mai 1913 seinen Betrieb auf. Der Turm stand am Ende einer Brücke von 55 Metern Länge, die insgesamt 65 Meter von der Strandpromenade in den Hafen hineinreichte.



Der fünfgeschossige, eckige Turm aus Beton hatte eine Höhe von 15 Metern, seine Mastspitze reichte bis zu 40 Meter. Die vorspringende Lage und die Höhe der Signalstation erweiterten den Beobachtungswinkel beträchtlich. Ein Überblick des Hafens von der Hörn bis nach Bülk am Ausgang der Kieler Förde war möglich.  

 

Die Signalstation diente der Marine zur Nachrichtenübermittlung an die im Hafen liegenden Schiffe. Tag und Nacht wurden die Kommandanten von hier durch Lichtsignale und Flaggen informiert.

 


Vom Signalturm wurde auch der „Zwölf-Uhr-Schuss“ ausgelöst, nach dem sich die Chronometer der im Hafen liegenden Schiffe ausrichten sollten. Die Kieler nannten diesen Signalschuss „Klümpschuss“, weil dann die Hausfrauen ihre Klöße zum Mittagessen in den Topf legten.



Ende 1958 begannen die Abbrucharbeiten.  Die vielen Bombenangriffe im 2. Weltkrieg verursachen eine Schlagseite des Turmes – das Fundament war auch nicht mehr zu retten.

 


An seiner Stelle wurde später das Dienstgebäude des Hafenkapitäns errichtet. Die Blücherbrücke entstand neu und wurde zum ständigen Liegeplatz des Segelschulschiffes „Gorch Fock“. Auch früher schon hatten die Segelschulschiffe an dieser Stelle festgemacht.

 

Schriftliche Bestellungen und ein genaues Belegprogramm können abgefordert werden.

Kontakt: Kieler Philatelisten-Verein von 1931 e.V.; Michael Bergmann, Postfach 2827, 24027 Kiel. Tel: 04340-4315; Fax: 04340-4318; E-Mail. info@kieler-philatelistenverein.de

 


(Eingestellt von: JULIA RÜFFER)




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